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28. November 2010 MEDIENMITTEILUNG

Erhöhung Dotationskapital Pflegezentrum GerAtrium Pfäffikon ZH

Urnenabstimmung vom 28. November 2010

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen haben der Erhöhung des Dotationskapitals für das Pflegezentrum GerAtrium um 4 Millionen Franken auf 14 Millionen Franken mit einem JA-Stimmen-anteil von über 78% deutlich zugestimmt.

In den einzelnen Trägergemeinden sehen die Abstimmungsergebnisse wie folgt aus:


Nein

Ja

Gesamt

Anteil Ja

Fehraltorf

330

1’590

1’920

82.8 %

Hittnau

535

689

1’224

56.3 %

Pfäffikon

753

2’751

3’504

78.5 %

Russikon

282

1’224

1’506

81.3 %

Weisslingen

162

1’079

1’241

87.0 %

Total

2’062

7’333

9’395

78.1 %


Der Verwaltungsrat ist über das Ergebnis sehr erfreut und dankt allen, die sich für die Vorlage eingesetzt haben. Mit der Erhöhung des Dotationskapitals kann der Betrieb des Pflegezentrums auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt werden. Dies kommt den heutigen und künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegezentrums zugute.

Für Fragen steht Ihnen Eugen Wolf, Präsident des Verwaltungsrates, (079 436 16 28) zur Verfügung.

Pfäffikon, 28. November 2010

Eugen Wolf

   
09. November 2010 Medienmitteilung


Urnenabstimmung

Am 28. November entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen, ob das Dotationskapital für das Pflegezentrum GerAtrium um 4 Millionen Franken auf 14 Millionen Franken erhöht werden soll. Der Betrag finanziert sich mehrheitlich aus den Erlösen der Liegenschaftenverkäufe, welche deutlich höher ausgefallen sind, als ursprünglich angenommen.

Im November 2007 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Gemeinden Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen der Gründung der neuen Trägerschaft des Pflegezentrums GerAtrium (Interkommunale Anstalt GerAtrium Pfäffion ZH) mit einem Dotationskapital von 10 Millionen Franken mit überwältigendem Mehr zugestimmt.

Die Gründung der neuen Trägerschaft steht im Zusammenhang mit dem Ausscheiden der Stadtgemeinde Illnau-Effretikon und der Gemeinde Lindau aus der bisherigen Trägerschaft, dem Zweckverband Kreisspital Pfäffikon, und mit dessen Auflösung. Das Ziel besteht darin, dass die neue Trägerschaft (IKA) den operativen Betrieb des Pflegezentrums per 1.1.2012, im Sinne einer Nachfolgeorganisation, bestehend aus den fünf eingangs genannten Gemeinden, übernehmen und vorgängig die dazu notwendigen Sanierungs- und Umbauarbeiten im ehemaligen Akutspitalgebäude, dem Haus Ahorn, vornehmen wird. Zum Zeitpunkt der Urnenabstimmung (vgl. dazu Weisungsbüchlein) wurden die Anlagenkosten aufgrund einer Grobkostenschätzung auf insgesamt 25 Millionen Franken beziffert. Für die Finanzierung des Bauprojektes konnte, unter Berücksichtigung des Dotationskapitals und des mutmasslichen Staatsbeitrages des Kantons, von einem Fremdkapitalbedarf von rund 15 Millionen Franken ausgegangen werden.

Mit Blick auf die finanzielle Tragbarkeit der zu tätigenden Investitionen für den künftigen Betrieb des Pflegezentrums wurde im Vorfeld der Urnenabstimmung vom November 2007 ein Dotationskapital in der Höhe von 10 Millionen Franken als ausreichend erachtet. Für die Finanzierung des Dotationskapitals sollten die Erlöse aus den Landverkäufen der für den künftigen Betrieb nicht mehr benötigten Grundstücke und Liegenschaften verwendet werden. Der zu erwartende Nettoerlös wurde damals auf rund 10 Millionen Franken geschätzt.

Im Laufe der letzten drei Jahre haben sich die oben genannten Annahmen dahingehend präzisiert, dass nun auf (grösstenteils vertraglich) gesicherter Grundlage, einerseits von deutlich höheren Erlösen aus den Grundstückverkäufen ausgegangen werden kann und andererseits mit insgesamt höheren Baukosten gerechnet werden muss. Im Einzelnen stellt sich die Situation wie folgt dar:

Bauprojekt

Im Jahre 2008 wurde ein zweistufiger Projektwettbewerb für den Umbau und die Sanierung des Hauses Ahorn durchgeführt, aus dem das Projekt “Acero“ der KLP Architekten, Zürich, als Sieger hervorgegangen ist.

Für einen wirtschaftlich optimalen Betrieb des Pflegezentrums müssen die Pflegegeschosse auf 20 Plätze erweitert werden. Daraus ergeben sich zusätzliche Baukosten von rund 3.5 Millionen Franken. Die Zusatzinvestitionen können durch die verbesserten Abläufe und den geringeren Personalbedarf mehr als kompensiert werden.

Im Mai 2010 hat der Verwaltungsrat für den Umbau und die Erweiterung des Hauses Ahorn einen Baukredit von insgesamt 32 Millionen Franken genehmigt. Darin eingeschlossen sind u.a. Massnahmen zur gesetzlich vorgeschriebenen Erdbebenertüchtigung, zur wirkungsvollen energietechnischen Sanierung sowie die Bereitstellung der während der Bauzeit erforderlichen betrieblichen Provisorien.

Landverkäufe

Die Erlöse aus den Grundstückverkäufen des Zweckverbandes sind höher ausgefallen als ursprünglich erwartet. Für die IKA-Gemeinden führt dies insgesamt zu einem Nettoerlös von rund 13.5 Millionen Franken. Dies ergibt nach Abzug des bisher von den Gemeinden eingebrachten Dotationskapitals einen Überschuss von insgesamt rund 3.5 Millionen Franken zugunsten der Gemeinden.

Tragbarkeit

Zur Finanzierung der vom Verwaltungsrat genehmigten Gesamtbaukosten von rund 32 Millionen Franken muss, unter Berücksichtigung des bisherigen Dotationskapitals und des mutmasslichen Staatsbeitrages des Kantons, Fremdkapital in der Höhe von rund 20 Millionen Franken aufgenommen werden, d.h. rund 5 Millionen Franken mehr als ursprünglich angenommen. Mit der Erhöhung des Dotationskapitals wird die Konkurrenzfähigkeit des Pflegezentrums nachhaltig verbessert.

Dotationskapital

Aufgrund der vorerwähnten Gründe, insbesondere der höheren Baukosten, ist eine Erhöhung des Dotationskapitals im Umfang von insgesamt 4 Millionen Franken notwendig. Für die einzelnen Trägergemeinden wird, aufgrund der Erlöse aus den Grundstück- und Liegenschaftenverkäufen per Saldo von folgenden Nettobeträgen ausgegangen:

Gemeinden Anteil in %

Dotations-kapital

bisher

Dotations-kapital zusätzlich

Dotations-kapital

Total

Erlöse Landverkäufe Nettobeiträge bzw. -erlöse Gemeinden
Fehraltorf 19 1'900’000 760’000 2’660’000 2'030’000 630’000
Hittnau 12 1'200’000 480’000 1’680’000 1'380’000 300’000
Pfäffikon 42 4'200’000 1’680’000 5'880’000 6’900'000 -1’020’000
Russikon 16 1'600’000 640’000 2’240’000 2'040’000 200’000
Weisslingen 11 1'100’000 440’000 1’540’000 1'170’000 370’000
Insgesamt 100 10'000’000 4'000’000 14'000’000 13'520’000 480’000

Mit der Erhöhung des Dotationskapitals seitens der Gemeinden ist eine Aufstockung des kantonalen Staatsbeitrages um mindestens 1.1 Millionen Franken verbunden. Insgesamt führt dies zu einer Verringerung des Fremdkapitalbedarfs um 5.1 Millionen Franken.

Mit der beantragten Erhöhung des Dotationskapitals kann die Tragbarkeit der geplanten Investitionen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des künftigen Pflegeheimbetriebes deutlich verbessert werden. Den Bewohnerinnen und Bewohnern können auch in Zukunft tragbare Taxen angeboten werden. Dies ist besonders wichtig im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Pflegefinanzierung und der sich zunehmend verschärfenden finanziellen Rahmenbedingungen.

Die Gemeinderäte sämtlicher fünf Trägergemeinden sowie die jeweiligen Rechnungsprüfungskommissionen (mit Ausnahme der RPK Hittnau) haben der Erhöhung des Dotationskapitals zugestimmt. Am 28. November 2010 entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Urne über die Vorlage. Für die Erhöhung des Dotationskapitals bedarf es der Zustimmung aller Gemeinden.

Für Fragen zu den oben erwähnten Themen steht Ihnen Eugen Wolf, Präsident des Verwaltungsrates, (079 436 16 28) zur Verfügung.


Pfäffikon, 9. November 2010

Eugen Wolf
Präsident des Verwaltungsrates

06. Oktober 2010 MEDIENMITTEILUNG


Wahl von drei neuen Verwaltungsräten

Die Trägergemeinden des Pflegezentrums GerAtrium Pfäffikon ZH haben den Verwaltungsrat für die Amtsperiode 2010-14 bestimmt. Zum Verwaltungsratspräsidenten wurde Eugen Wolf, Gemeindepräsident von Russikon, gewählt. Als nächste Aufgaben stehen für den Verwaltungsrat die Realisierung des Bauprojektes für den Umbau und die Erweiterung des Pflegezentrums sowie die Erhöhung des Dotationskapitals auf dem Programm.

Die Trägergemeinden der Interkommunalen Anstalt GerAtrium Pfäffikon (es sind dies die Gemeinden Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen) haben den Verwaltungsrat für die Amtsperiode 2010-14 bestimmt. Ersetzt werden mussten die bisherigen Mitglieder Erich Züst aus Pfäffikon, Dr. Rudolf Bolliger aus Weisslingen sowie der bisherige Verwaltungsratspräsident Kurt Müller aus Russikon. Zum neuen Verwaltungsratspräsidenten wurde Eugen Wolf aus Russikon gewählt, als neue Mitglieder die Herren Andrea Conzett aus Weisslingen und Hans Heinrich Raths aus Pfäffikon.

Der Verwaltungsrat setzt sich wie folgt zusammen:

  • Eugen Wolf, Russikon (Präsident)
  • Bernhard Egli, Hittnau (Vizepräsident)
  • Hans Aeschlimann, Russikon
  • Andrea Conzett, Weisslingen
  • Wilfried Ott, Fehraltorf
  • Hans Heinrich Raths, Pfäffikon
  • Erika Walt, Pfäffikon

Die Baukommission setzt sich wie folgt zusammen:

  • Wilfried Ott, Fehraltorf (Präsident)
  • Erika Walt, Pfäffikon
  • Eugen Wolf, Russikon
  • Enrico Caruso, Geschäftsführer

Als nächste Aufgaben stehen für den Verwaltungsrat bzw. die Baukommission die Realisierung des Bauprojektes und die Erhöhung des Dotationskapitals auf dem Programm.

Mit den Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung des Pflegezentrums (Haus Ahorn) konnte anfangs August begonnen werden. Der Spatenstich hat am 19. August 2010 stattgefunden (vgl. dazu entsprechende Medienmitteilung). Die Vorbereitungsarbeiten laufen nach Plan, so dass Ende Oktober mit der Erstellung des Erweiterungsbaus begonnen werden kann. Die Inbetriebnahme des neuen Pflegezentrums mit insgesamt 80 modern eingerichteten Pflegeplätzen für mittel- und schwerpflegebedürftige sowie an Demenz erkrankte Menschen ist für Sommer 2012 geplant. Bis dahin werden die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin in den Häusern Bueche und Chriesibaum betreut.

Im Rahmen der Finanzierung des Bauprojektes beantragt der Verwaltungsrat den Trägergemeinden eine Erhöhung des Dotationskapitals um insgesamt 4 Mio. Franken, von bisher 10 Mio. Franken auf neu 14 Mio. Franken. Dieses finanziert sich aus den Erlösen der Liegenschaftenverkäufe, welche deutlich höher ausgefallen sind, als ursprünglich angenommen. Durch die Erhöhung des Dotationskapitals muss deutlich weniger Fremdkapital aufgenommen werden. Dadurch können den Bewohnerinnen und Bewohnern tiefere und wettbewerbsfähigere Taxen angeboten werden.

Die Erhöhung des Dotationskapitals der Interkommunalen Anstalt GerAtrium Pfäffikon bedarf der Zustimmung sämtlicher Trägergemeinden. Die Urnenabstimmung dazu findet am 28. November 2010 statt.

Für Fragen zu den oben erwähnten Themen steht Ihnen Eugen Wolf, Präsident des Verwaltungsrates, (079 436 16 28) zur Verfügung.

 

Pfäffikon, 6. Oktober 2010

Eugen Wolf
Präsident des Verwaltungsrates

19. August 2010 MEDIENMITTEILUNG

   
Spatenstich für Umbau und Erweiterung Haus Ahorn

Mit dem Spatenstich vom 19. August 2010 haben die Bauarbeiten für den Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Kreisspitalgebäudes Ahorn offiziell begonnen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes mit insgesamt 80 Pflegeplätzen für mittel- und schwerpflegebedürftige sowie an Demenz erkrankte Menschen ist für Sommer 2012 geplant. Bis dahin werden die Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin in den Häusern Bueche und Chriesibaum betreut.

Im Mai 2010 hat der Verwaltungsrat für den Umbau und die Erweiterung des Hauses Ahorn einen Baukredit von rund 30 Mio. Franken genehmigt. Das vom Zürcher Architekturbüro KLP Architekten ausgearbeitete Bauprojekt sieht die Einrichtung von insgesamt 80 Pflegeplätzen für die Bevölkerung der Gemeinden Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen vor. Verteilt auf vier (Ober-) Geschosse werden für die Pflege von mittel- und schwerpflegebedürftigen sowie an Demenz erkrankten Menschen 48 1er-Zimmer und 16 2er-Zimmer mit zugehöriger Nasszelle sowie grosszügigen Aufenthaltsräumen angeboten. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume der Aktivierungs- und Physiotherapie sowie des Tagesheimes und der Verwaltung. Im Gartengeschoss sind die Wäscherei, die Küche mit Cafeteria, Restaurant und Mehrzwecksaal sowie eine Gartenterrasse untergebracht.

Im Vorfeld der Bauarbeiten musste das Haus Ahorn vollständig geleert werden. Im Juni haben die im Haus eingemieteten privaten Nutzer das Gebäude verlassen. Anschliessend sind die betrieblichen Nutzungen des Pflegezentrums (u.a. Cafeteria, Physiotherapie, Tagesheim und Administration) auf die übrigen Häuser des Pflegezentrums verteilt worden. Die Küche wurde in einem Containerprovisorium untergebracht. Die Pflegestationen in den Häusern Bueche und Chriesibaum sind von den Bauarbeiten nicht betroffen. Der Betrieb des Pflegezentrums und der Cafeteria laufen während der Bauarbeiten uneingeschränkt weiter.

Für Fragen steht Ihnen Eugen Wolf, Präsident des Verwaltungsrates, (079 436 16 28) zur Verfügung.

Pfäffikon, 19. August 2010
Eugen Wolf
Präsident des Verwaltungsrates

    

28. November 2009 MEDIENMITTEILUNG

 
Baueingabe Umbau und Erweiterung Haus Ahorn

Das ehemalige Spitalgebäude (Haus Ahorn) wird für die Zwecke des neuen Pflegezentrums umgebaut und erweitert. Das entsprechende Baugesuch wurde eingereicht. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung haben die Projektverantwortlichen die Belegschaft und die Bevölkerung über das Projekt informiert.

Das im Dezember 2008 aus dem Projektwettbewerb als Gewinner hervorgegangene Projekt “Acero“ der KLP Architekten AG, Zürich, wurde den betrieblichen Bedürfnissen und betriebswirtschaftlichen Erfordernissen entsprechend weiterentwickelt und verfeinert. In enger Zusammenarbeit zwischen Planerteam und Baukommission konnte das Projekt im Laufe des Jahres zur Ausführungsreife gebracht und das Baugesuch dieser Tage eingereicht werden.

Das Projekt sieht vor, dass das ehemalige Spitalgebäude Ahorn gemäss Minergie-Standard umgebaut, saniert und nach Westen hin erweitert wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden sämtliche Nutzungen des Pflegezentrums, die heute auf drei Häuser verteilt sind, im Haus Ahorn untergebracht werden können. Auf vier Pflegegeschossen werden insgesamt 80 Pflegeplätze für schwer pflegebedürftige und an Demenz erkrankte Menschen bereitgestellt. Rund zwei Drittel der Plätze befinden sich in 1er-Zimmern und ein Drittel in 2er-Zimmern, alle mit zugehöriger Nasszelle. Im Eingangsgeschoss sind das Tagesheim, Räume für Therapien (Aktivierungs- und Physiotherapie), die Coiffeuse und Podologin, der Empfang sowie die Büros der Verwaltung untergebracht. Im Gartengeschoss befinden sich die Cafeteria und das Restaurant mit Mehrzwecksaal sowie die Küche und die Wäscherei.

Für die Dauer der Bauarbeiten muss das Haus Ahorn vollständig geleert werden. Die entsprechenden Nutzungen werden zwischenzeitlich in den übrigen Häusern untergebracht. Für die Küche wird ein Container-Provisorium bereitgestellt. Mit den Bauarbeiten soll nächsten Sommer begonnen werden. Die Inbetriebnahme ist für Frühling 2012 geplant.

Pfäffikon, 28. November 2009
Wilfried Ott
Baukommissionspräsident

quer

24. September 2009 MEDIENMITTEILUNG

 
Bauprojekt und Landverkäufe

Die Arbeiten für die Auflösung des alten Zweckverbandes und die Übernahme des Pflegezentrums durch die neue Trägerschaft sowie die bauliche Erneuerung der künftig für die Zwecke des GerAtrium benötigten Bauten laufen auf vollen Touren.

Sämtliche Verbandsgemeinden (es sind dies: Fehraltorf, Hittnau, Illnau-Effretikon, Lindau, Pfäffikon, Russikon, Weisslingen) haben der Auflösung des heutigen Zweckverbandes zugestimmt und die Durchführung der eigentlichen Liquidation in die Hände der Spitalkommission gelegt. Diese hat nun beschlossen, den Pflegeheimbetrieb per 1. Januar 2012 in die neue Trägerschaft der selbstständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt GerAtrium Pfäffikon (IKA) zu überführen. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Liquidationsarbeiten abgeschlossen sein. Dazu gehört insbesondere der Verkauf der für den künftigen Betrieb des Pflegezentrums nicht mehr benötigten Grundstücke und Liegenschaften.

Als erstes konnte Mitte August der Landverkauf an den Gärtnermeisterverband erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Auf diesem Grundstück entsteht das neue kantonale Ausbildungszentrum für Gärtner, welches im Herbst 2010 den Betrieb aufnehmen soll. Der Verkauf weiterer Grundstücke auf den Arealen Pfaffberg und Steinmüri ist derzeit Gegenstand intensiver Verhandlungen. Die Erlöse aus den Liegenschaftenverkäufen werden für die Finanzierung des Bauprojekts in Illnau-Effretikon (Neu- und Umbau Alterszentrum Bruggwiesen) und die Äufnung des Dotationskapitals der IKA GerAtrium Pfäffikon verwendet.

Beim Bauprojekt für den Umbau, die Sanierung und die Erweiterung des ehemaligen Spitalgebäudes (Haus Ahorn), hat der Verwaltungsrat im Sommer das Vorprojekt und die Kostenschätzung verabschiedet. Die Baueingabe erfolgt im Herbst dieses Jahres, mit dem Bau soll nächsten Sommer begonnen werden. Die Fertigstellung und die Inbetriebnahme sind für Frühling 2012 geplant.

 

Pfäffikon, 24. September 2009
Enrico Caruso
Geschäftsführer

quer

01.12.2008 Architekturwettbewerb

Der Sieger des zweistufigen Architekturwettbewerbes für den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Kreisspitalgebäudes steht fest. Das Preisgericht hat das Architekturbüro Keller Landolt Partner AG aus Zürich mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Im Rahmen der im November 2007 neu gegründeten Trägerschaft, wird das Pflegezentrum GerAtrium durch Umstrukturierung und Umnutzung des ehemaligen Kreisspitals für die Bedürfnisse der beteiligten Gemeinden (Fehraltorf, Hittnau, Pfäffikon, Russikon und Weisslingen) weiterentwickelt. Es soll ein modernes Pflegezentrum entstehen, das den heutigen und zukünftigen Anforderungen an Wohnen, Betreuung und Pflege im Alter gerecht wird. Von den bestehenden Bauten sollen die Häuser ’Ahorn’ und ’Chriesibaum’ weitergenutzt werden. Die übrigen Liegenschaften werden veräussert.

Der Verwaltungsrat hat Anfang dieses Jahres eine Baukommission gewählt und beauftragt, den Umbau und die Sanierung des ehemaligen Spitalgebäudes ’Ahorn’ zu planen und durchzuführen. Es wurde ein zweistufiger Architekturwettbewerb (mit Präqualifikation) ausgeschrieben. Aus insgesamt 42 Bewerbern wurden 11 Architekturteams ausgewählt und zum eigentlichen Projektwettbewerb eingeladen. Daraus geht das Architekturbüro Keller Landolt Partner AG aus Zürich als Sieger hervor. Deren Projekt besticht insbesondere durch die klare funktionale Gliederung, welche gute Voraussetzungen für eine ökonomisch und betrieblich optimale Umsetzung bietet.

Die Wettbewerbsprojekte werden vom 4. bis zum 19. Dezember, jeweils von 8-17 Uhr, im Foyer des Hauses Ahorn öffentlich ausgestellt. Am Mittwoch, 3. Dezember, um 16.30 Uhr, findet im Beisein von Mitgliedern des Preisgerichts die Eröffnung der Wettbewerbsausstellung statt.

Pfäffikon, 1. Dezember 2008

Enrico Caruso
Geschäftsführer

quer

2008 Fünf Jahre Demenzwohngruppe GerAtrium Pfäffikon

Im Juni 2003 erteilte die Betriebskommission des GerAtrium Pfäffikon der Geschäftsleitung die Zusage zum Umbau einer Pflegestation in eine Demenzwohngruppe. Innerhalb von knapp 5 Monaten wurde ein Konzept erarbeitet, das bis heute seine Gültigkeit bewahrt hat. Mit wenigen baulichen Massnahmen wurde die Pflegestation in eine Wohngruppe für demente Menschen mit ansprechenden Aufenthaltsräumen und eigener Küche umgebaut. Der Garten, welcher über eine kurze Brücke erreicht werden kann, ist ganz sicher der Pluspunkt der Wohngruppe. Er bietet einen sicheren barrierefreien Rundweg und stimuliert gleichzeitig das Auge, den Tast- und Geschmackssinn. Lavendel, Pfefferminze und andere wohlriechende Pflanzen säumen die Wegränder.
Die Nachfrage nach Plätzen nahm stetig zu und 2006 entschloss sich die Geschäftsleitung, die Bettenzahl der Wohngruppe von 11 auf 17 zu erhöhen. Dies bedingte nochmals kleine räumliche Anpassungen.
Die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung erfordert viel Einfühlungsvermögen, gute Fachkenntnisse und die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzulassen. Es gibt kein Schema in der Betreuung von dementen Menschen. Situationen analysieren und bedarfsgerecht Handeln sind Qualifikationen, die gefragt sind.
Ist die Demenzwohngruppe voll ausgelastet, müssen die schwerpflegebedürftigen BewohnerInnen auf eine Pflegestation verlegt werden, um weglaufgefährdeten BewohnerInnen Platz zu machen. Dies soll sich in Zukunft ändern, bestehen doch Ideen, die Wohngruppe zu vergrössern, um auch schwerpflegebedürftigen, demente BewohnerInnen auf der Wohngruppe pflegen zu können. Im kleinen Rahmen bei Kaffee und Kuchen wurde das Jubiläum mit BewohnerInnen, Angehörigen und dem Team gefeiert.

Veronica Bugler
Leitung Pflege/Betreuung
GerAtrium Pfäffikon

 

 

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